Referenzen Stadt-/Dorfentwicklung

Erarbeitung integrierter kommunaler Entwicklungskonzepte (2016/2017)

MSP ImpulsProjekt erarbeitet in einer Arbeitsgemeinschaft mit AG Stadt (Kassel) integrierte kommunale Entwicklungskonzepte (IKEK) für

  • die Gemeinde Finnentrop (abgeschlossen im Februar 2017)
  • die Stadt Rüthen
  • die Gemeinde Wickede (Ruhr)
  • die Stadt Kreuztal
  • die Stadt Lichtenau.

Nordrhein-Westfalen hat zur Stärkung der ländlich geprägten Regionen Handlungsprioritäten im Rahmen des NRW-Programms »Ländlicher Raum 2014–2020« definiert und einen Schwerpunkt auf die „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ gelegt.
Die genannten Kommunen haben sich angesichts der fortschreitenden Transformation des ländlichen Raums sowie der aktuellen und prognostizierten demographischen Entwicklungen entschieden, ein »Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept« (IKEK) aufzustellen, welches Grundlage und Voraussetzung für die zukünftige Förderung von öffentlichen und privaten Maßnahmen darstellt.
Die im Zusammenwirken von Bürgerschaft, Verwaltung und kommunalen Gremien erarbeiteten IKEK bilden sowohl ortsteilbezogen als auch gesamtkommunal die Basis für nachhaltige und zukunftsfähige Projekte und Maßnahmen. Das NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020 stellt die Fördergrundlage für zukünftig umzusetzende Projekte und Maßnahmen dar.
Die Förderrichtlinie zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (RL ILE 2014-2020) des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV NRW) sowie das vom Land NRW veröffentlichte Papier „Mindestanforderungen, Empfehlungen für Methodik und Inhalte (IKEK NRW) Stand 08. September 2015“ bilden maßgebliche Vorgaben bezüglich Zielstellung, Erstellung und Umfang der IKEKs.
Die integrierten kommunalen Entwicklungskonzepte zeigen langfristig angestrebte und mit Bürgerschaft und Verwaltung entwickelte und abgestimmte Entwicklungsziele auf und dienen als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Entwicklungen. Für die Förderung von (privaten) Maßnahmen zum Erhalt ländlicher Bausubstanz wurden in den Ortschaften der Kommunen die historischen Ortskerne als Fördergebiete abgegrenzt.

"Identifizierung standort- und marktgerechter Freizeitnutzungen für das Grundstück Ruhrstraße 95 in Witten" (2010/11)

Das Grundstück „Ruhrstraße 95“ wurde bis 1970 als Press- und Stanzwerk (Schüppenfabrik) genutzt; danach wurde in den Hallen ein Teppichmarkt betrieben.
Der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan sieht im weitesten Sinne eine „Freizeitnutzung“ vor. Um hier hinreichend fundierte Aussagen zu erhalten, inwieweit der Standort für Investoren aus dem Freizeitsektor interessant sein könnte, wurde MSP ImpulsProjekt beauftragt, eine Standort-, Markt- und Wettbewerbsanalyse durchzuführen.


Vorgehensweise

1. Untersuchung der Standort- und Rahmenbedingungen
2. Prüfung relevanter Freizeit- und Tourismustrends
3. Identifizierung standort- und marktgerechter Angebotsbausteine

Ergebnis

Aufgrund der Standort- und Marktbedingungen verblieb  nur eine geringe Zahl an Optionen. Als erste Priorität wurde empfohlen, das Grundstück Betrieben aus dem „Systemgastronomie-Segment“ anzubieten, die

  • in hohem Maße Pkw-affin sind und die Verkehrsgunst nutzen,
  • die aus sich heraus eine Attraktivität und Anziehungskraft entwickeln,
  • die mit sogenannten Freestander-Konzepten arbeiten, d.h. eigene, standardisierte Gebäude errichten und insofern nicht ausschließlich als Pächter/Mieter auftreten.

Diesem Ergebnis wurde gefolgt: Das Gelände wurde von »Café del Sol« erworben.

Entwicklungsstudie Tuttenbrock (2009/2010)

Auftraggeber: Stadt Beckum
Erarbeitung eines tragfähigen und nachhaltigen Gesamt-Entwicklungskonzept für den Tuttenbrocksee in Beckum. Als Grundlage für die Beurteilung vorhandener und Entwicklung neuer Vorschläge für marktgerechte Angebotsbausteine wurden folgende Arbeitsschritte durchgeführt: Ermittlung und Bewertung der aktuellen Standort- und Rahmenbedingungen für eine Realisierung freizeitorientierter Angebote am Tuttenbrocksee; Markt-, Zielgruppen-, Bedarfs- und Wettbewerbsanalyse; Potenzialanalyse; Nutzungskonzept; Wirtschaftlichkeitsanalyse; Investorenakquisition.

„Wasserstadt Haus Aden“ - Entwicklungsstudie zu freizeit- und tourismusorientierten Folgenutzungen auf dem Gelände der ehem. Zeche "Haus Aden 1/2“ (2006/2007)
Auftraggeber: Projektgesellschaft Haus Aden
In einer kompakten Planungsphase wird die Machbarkeit und Umsetzbarkeit einer „Wasserstadt Haus Aden“ geprüft. Mit den Ergebnissen sollen die Voraussetzungen für den unmittelbaren Einstieg in die verbindlichen Planverfahren vorliegen und Investoren für die Realisierung akquiriert werden. Die Planungen sehen ein Stadtquartier neuer Prägung mit Wohnungsbau, High-Tech-Gewerbenutzungen, Dienstleistungsangeboten und touristischen Freizeitaktivitäten vor. Als Hauptattraktion und Keimzelle des Standortes ist eine ca. 10 ha große Seefläche (parallel zum Kanal) angedacht.
MSP entwickelte für den östlichen Teil des Areals das Konzept „Adener Wasserwelt“, das folgende Angebotsbausteine umfasst:
„Römer-Therme“  mit „Medical Spa-Hotel“, Tauchsportzentrum mit einer attraktiv gestalteten Unterwasserwelt, Besucherattraktion „Wasser-Erlebnis“ (Wasser-Kunst, Wasser-Show), Sport-Zentrum (indoor), Adventure-Golf, Kanu-Raststation + Radwander-Station, Bootsanleger für Ausflugsschiffe und Motoryachten, Bootsanleger für Wohnbevölkerung, Theaterschiff, Segmentbezogener Einzelhandel, Wohnmobil-Stellplatz, Winterlager für Sport- und Segelboote.



Weitere Informationen: www.wasserstadt-aden.de

Gutachterliche Untersuchung der Windkraftnutzung in der Gemeinde Ense (2007)
Auftraggeber: Gemeinde Ense
In der Gemeinde Ense existieren aktuell 41 Windkraftanlagen. Im Verlauf der letzten Jahre haben sich vielfältige Fragestellungen hinsichtlich der Genehmigung und Weiterentwicklung der Windkraftnutzung ergeben, die eine grundlegende Neubewertung und -orientierung erforderlich machen:
MSP erarbeitete eine grundlegende gutachterliche Untersuchung der Auswirkungen auf das Landschaftsbild, „Repowering“ und die Gemeindeentwicklung, um hinreichende Klarheit und Sicherheit für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde (Flächennutzungsplanung) und Behandlung von Anträgen zu erlangen.

Vermarktungskonzept Firmengelände Heinrich Frings GmbH & CO. KG in Bonn (2007)
Auftraggeber: Heinrich Frings GmbH & CO. KG
Untersuchung der Vermarktungschancen für das Betriebsgelände: Analyse des Makro- und Mikrostandortes, Einschätzung der Standortsituation und Verwertbarkeit, Darstellung der Rahmenbedingungen für eine Vermarktung der Grundstücke, Entwicklung eines Vermarktungskonzeptes.

Folgenutzung Stahlwerk Aviles (2005/2006)
Auftraggeber: XABIDE Gestión Cultural S.L., San Sebastian, Spanien
Entwicklungsberatung bei der kulturwirtschaftlichen Nachnutzung ehemaliger Stahlindustrieflächen in Aviles/Spanien.

Untersuchung der Auswirkungen der Zechenschließung auf die Stadt Dinslaken und die Region - Bestandsaufnahme, Analyse, Prognose, Ziele (2004 /2005)

Auftraggeber: Planungsamt Stadt Dinslaken
Bearbeitung: ARGE Dr. Mark, Dr. Schewe & Partner GmbH, BGS Büro für Gewerbeplanung und Stadtentwicklung, PASD Feldmeier ? Wrede | Architekten BDA ? Stadtplaner SRL, Davids Terfrüchte + Partner | Landschaftsarchitekten BDLA
Die Untersuchung soll eine grundlegende Basis schaffen, um den mit Schließung des Verbundbergwerkes massiv zu erwartenden Strukturwandel zu kanalisieren und Dinslakens Funktion als Mittelzentrum zu erhalten und zu stärken. Ziel war es, ein integriertes Konzept für die Standortentwicklung abzuleiten und so die Basis für ein zielgerichtetes öffentliches Handeln zu schaffen.
In einer ersten Projektphase wurden umfassende Bestandsaufnahmen durchgeführt, die folgende Themenfelder berücksichtigen: Arbeiten, Wohnen, Freizeit / Tourismus , Stadtstruktur, Infrastruktur, Imagefaktoren.
Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahmen wurden Analysen und Prognosen zu folgenden Punkten erstellt:

  • Auswirkungen der Zechenschließung für Dinslaken und die Region,
  • Potenziale, die unmittelbare Ansatzpunkte für Gegenmaßnahmen bieten (Handlungsbedarf).
  • Empfehlungen zur Stadt- und Standortentwicklung.

In einer zweiten Projektphase wurde ein intensiver Dialog mit allen beteiligten Akteuren geführt (3 workshops), um eine Übereinkunft über städtebauliche Ziele, Prioritäten und Verfahren zu erzielen. Als Ergebnis dieser Phase wurden die Ziele der Stadtentwicklung festgelegt.
Diese Entwicklungsziele bilden die Voraussetzung, um frühzeitig Planungssicherheit für Investitionen zu schaffen und Detailplanungen in Angriff nehmen zu können.

Weitere Informationen über die Ergebnisse des Projektes sowie zum weiteren Verfahren der Planung liefern die Internetseiten der Stadt Dinslaken unter »Zechenentwicklung Lohberg«

„Dorf im Dorf“, Bad Zwesten im Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen (2005) - in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Stadt (Kassel) und Karampour & Meyer Architekten (Ahnatal)
Auftraggeber: Zweckverband Schwalm-Eder-West
Machbarkeitsstudie zu geplanten Revitalisierungsmaßnahmen im Ortskern von Bad Zwesten im Rahmen des Forschungsvorhabens Stadtumbau West. Musterhafte Prüfung, Bewertung und Konzeptentwicklung für die Umnutzung vorhandener Bausubstanz als Ferienwohnungen sowie ergänzende Angebote. Entwicklung und Prüfung (Marktanalysen) eines Konzeptes „Ferienwohnen in historischer Bausubstanz“, Erstellung von Entwicklungs-/Ausbaukonzeptionen sowie Kostenschätzungen zur Realisierung, Ausarbeitung von Vorschläge zur Trägerschaft.

Entwicklungsplan „Lokale Ökonomie“ für das Sanierungsgebiet Altstadt 3 in Hann. Münden (2003)
Auftraggeber: Planungsgemeinschaft Landschaft + Freiraum, Kassel (Bearbeiter der städtebaulichen Rahmenplanung)
Die gesamte Altstadt Hann. Mündens steht mit ihren Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Bauwerken als Flächen-denkmal unter Denkmalschutz. Die Stadt gilt mit ihren mehr als 700 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten als Fachwerkstadt von europäischem Rang. Dieses zu bewahrende Juwel wirft vielfach die Frage nach tragfähigen alternativen Nutzungsmöglichkeiten auf.
Die Aufstellung des Rahmenplanes für das “Sanierungsgebiet Altstadt 3” wurde durch MSP mit einer “Standort-, Markt- und Bedarfsanalyse” begleitet, die sich konkret mit der Frage der “Lokalen Ökonomie” auseinandersetzt.
Ziel war es, Handlungsfelder aufzuzeigen und Nischen zu identifizieren, die in Hann. Münden und speziell im Bereich der Altstadt günstige Standortfaktoren und Marktbedingungen vorfinden.
Im Ergebnis wurden für die Rahmenplanerstellung konkrete Hinweise zu folgenden Entwicklungsfeldern und Maßnahmenbereichen gegeben:
Grundlegende Maßnahmen: Aufhebung der kleinteiligen Flächenstruktur, Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Lenkung von Besuchern der Innenstadt, Erweiterung des Stellplatzangebotes, Verbesserung der Erschließung
Konzeptskizzen: Erlebniswelt mit fachwerkbezogenem Thema, Naturparkzentrum, Erlebniseinkauf Holz, Hotel mit Tagungsmöglichkeiten, Ferienwohnungen „im Fachwerkhaus“

Projektentwicklung Raumorganisation Kreis Mettmann (2002/2003) in Kooperation mit PASD Feldmeier / Wrede (Hagen) und RGI (Essen)
Auftraggeber: Kreisverwaltung Mettmann
Erarbeitung eines Konzeptes für eine Neuorganisation: Konzentration der Verwaltung auf wenige Gebäude und eine damit verbundene Reduzierung der Kosten. Die Projektentwicklung gliederte sich in folgende drei Arbeitsphasen: Grundlegende Überprüfung der Handlungsalternativen, Detailprüfungen und –planungen zur Umsetzungsvorbereitung, Erarbeitung eines Aktionsplanes für die Umsetzung.

Standortentwicklung Kassel-Rothenditmold - Entwicklung eines Konzeptes zur Konversion der von Thyssen-Henschel genutzten Flächen (Nov. 2002 / Mai 2003)
Auftraggeber: Wirtschaftsförderung Region Kassel
Entwicklung eines umfassenden Edutainment-Konzeptes („Kassel in Motion“), das gleichermaßen zur Belebung und Nutzung des teilweise denkmalgeschützten Areals wie auch des strukturschwachen Stadtteils beiträgt. Aufgreifen des Themas „Mobilität“ als Kernkompetenz der Region und Stadt. Entwicklung historischer Bezüge zur Vergangenheit des Standortes.

Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit eines Freizeit– und Entertainment-Centers (2002)
Auftraggeber: Universal Studios Germany Development GmbH
Erarbeitung eines Scopingkonzeptes; Vorbereitung und z.T. Recherche noch fehlender Daten; Gespräche mit Fachbehörden; Vorstellung der Ergebnisse; Teilnahme am Erörterungstermin

Markt– und Standortanalyse für eine Nutzungsmischung “Arbeiten, Wohnen” auf dem Gelände Graf Schwerin 1/2 in Castrop-Rauxel (2001)
Auftraggeber: Montangrundstücksgesellschaft (MGG)
Prüfung der Tragfähigkeit der geplanten Nutzung am vorgesehenen Standort; Analyse möglicher Nutzungsalternativen: Beschreibung des vorliegenden Konzeptes; Analyse der generellen Marktsituation für Nutzungsmischungskonzepte; Aufstellung von Kriterien zur Prüfung der Machbarkeit des Projektes; Standortanalyse; Marktanalyse; Konzeptanalyse; Abschließende Bewertung; Überprüfung von Nutzungsalternativen; Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise

Entwicklungskonzept für den Alfsee Ferien- und Erholungspark aus der Sicht der Optimierung des Fremdenverkehrs unter Berücksichtigung raumordnerischer Gesichtspunkte, inkl. Erarbeitung einer Investorenbroschüre (1997 / 1998)
Auftraggeber: Alfsee Ferien- und Erholungspark
Interkommunales Projekt zur Weiterentwicklung des Urlaubs- und Freizeitangebotes am Alfsee: Konzeptentwicklung; Abstimmung des Konzeptes mit den Gemeinden, Trägern öffentlicher Belange, Entscheidungsgremien; Entwicklung maßnahmenorientierter Umsetzungsstrategien. 


MSP ImpulsProjekt
Regionalentwicklung, Stadtentwicklung/Dorfentwicklung, Tourismusberatung, Freizeitberatung, Industriekultur