IGA 2027 in der Metropole Ruhr geplant

März 2016

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat ihrer Sitzung vom 11. März mit großer Mehrheit beschlossen, dass der RVR die Ruhrgebiets-Bewerbung um die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2027 bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in Berlin einreicht.
Die Chancen, den Zuschlag für die Durchführung der IGA 2027 zu erhalten, stehen gut.

Eine vorab erstellte Machbarkeitsstudie prognostiziert bis zu fünf Millionen Besucher für die IGA.
Getragen werden soll die Internationale Gartenbauausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW.

Sollte die Metropole Ruhr den Zuschlag bekommen, sind bis Ende 2017 umfangreiche Schritte der Konkretisierung des Konzeptes in Form von Wettbewerben und Masterplänen erforderlich.

Das Konzept sieht drei Realisierungsebenen vor und bezieht die vorhandenen Landschaftsparks und -gärten mit ein.

  • Fünf Standorte sollen als "Zukunftsgärten" die Hauptveranstaltungsorte bilden. In der Diskussion stehen das »Kanalband Bergkamen«, die Hafenstadt Duisburg, das Emschertal zwischen Essen und Herten/Recklinghausen und »Nordwärts« in Dortmund.
  • Die zweite Ebene ist mit »Unsere Gärten« überschrieben und beinhaltet eine Präsentation von ca. zwanzig der schönsten Landschaftsparks und Gärten im Ruhrgebiet.
  • Die dritte Ebene bietet privaten Initiativen, Kleingartenvereine etc. die Möglichkeit, ihre Aktivitäten unter dem Motto »Dein Garten« zu zeigen.

Die IGA bietet damit die Chance, spannende Ideen und zukunftsfähige Lösungen in den Bereichen Stadt-, Regional- und Freiraumplanung zu präsentieren.

Weitere Informationen: www.presse.metropoleruhr.de